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Indoor Bike – was es noch zu wissen gibt!

Das Indoor Bike kennen Sie vermutlich aus dem Fitnessstudio. Auch wenn der Gedanke, in einem geschlossenen Raum zu Sportzwecken auf einem Fahrrad zu sitzen, merkwürdig erscheint, dieses Training ist wirklich effektiv. Indoorcycling trainiert den ganzen Körper, wie den Bewegungsapparat, das Herz und auch die Lunge. Sie können Ihre Kondition verbessern, Gewicht verlieren und sich vom Stress des Tages erholen. Glauben Sie aber nicht, dass das Fahren auf einem Indoor Bike langweilig ist. Sollten Sie das annehmen, schauen Sie sich ein Motivationsvideo fürs Spinning an oder noch besser, nehmen Sie im Fitnessstudio an einem Probetraining teil. Das Training mit einem solchen Bike eignet sich übrigens als alleiniger Sport oder Sie nutzen die Einheiten auf dem Bike als Aufwärmübung oder als Ausgleich zu einem anderen Sport.

Günstige Bikes – sind sie eine Alternative?

Das Indoor Bike gibt es in verschiedenen Ausführungen und natürlich auch Preisklassen. Ein wichtiges Wort voran: Sparen Sie bitte nicht am falschen Ende. Mit einem Billigrad werden Sie den Spaß am Training sehr schnell verlieren. Solche Bikes sind zumeist laut, sodass Ihre Mitbewohner sich davon gestört fühlen könnten. In diesem Fall können Sie das Training am frühen Morgen oder spät am Abend nicht durchführen. Sollten Sie in einem hellhörigen Mietshaus wohnen, müssen Sie damit rechnen, dass sich das Laufgeräusch auch noch durch die Decke überträgt. Günstige Bikes sind oft auch schlechter verarbeitet. Dann leidet die Sicherheit. Wenn Sie nicht einfach nur langsam fahren wollen, sondern sich für sportliches Fahren und Spinning interessieren, brauchen Sie außerdem ein Bike, das absolut sicher steht und bei dem es möglich ist, Unebenheiten des Bodens auszugleichen. Das Rad muss absolut sicher stehen, auch wenn Sie sich aufrichten und mit Kraft nach vorn lehnen. Natürlich ist für Sie auch die leichte Bedienbarkeit entscheidend. Wenn Sie den Gang, und damit den Widerstand verändern, sollten Sie Ihre Position beim Fahren nicht verändern müssen, denn das stört Ihre Trainingseinheit.

Heimtrainer oder Spinning-Bike?

Beim Blick auf die Angebote werden Sie feststellen, dass es unterschiedliche Bikes gibt. Entscheidend ist, was Sie möchten. Nehmen Sie sich unbedingt Zeit, das für sich herauszufinden, denn Sie schaffen sich ein Trainingsgerät für eine sehr lange Zeit an. Ein Fehlkauf lässt sich einfach vermeiden, wenn Sie vorher herausfinden, wie intensiv Sie trainieren wollen. Achten Sie zunächst nur beim zweiten Blick auf den Preis, sonst lassen Sie sich von falschen Voraussetzungen leiten. Sie werden sicher das Bike finden, das zu Ihnen passt.

Genügt der Heimtrainer?

Den Heimtrainer kennen Sie. Er ist der Klassiker unter den Rädern für die eigenen vier Wände. Die Pedalen treiben das Schwungrad an und über ein Bremssystem können Sie den Widerstand regeln. Entsprechend ist das Fahren leicht oder anstrengend. Wenn Sie Heimtrainer von früher kennen, sollten Sie wissen, dass es viele Verbesserungen gegeben hat. Moderne Heimtrainer sind zumeist leise, mindestens verschleißarm und leicht zu bedienen. Viel Technik dürfen Sie aber nicht erwarten. Ein Heimtrainer ist für Sie geeignet, wenn Sie leicht oder mit mittlerer Anstrengung trainieren wollen. Bekannte Hersteller von Heimtrainern sind Kettler oder Christopeit.

Speedbikes – hier wird es sportlich

Auf den ersten Blick sieht ein Speedbike ähnlich aus wie ein Heimtrainer, denn es verfügt über einen Sattel, Lenker, das Schwungrad und Pedalen. Auch die Funktionsweise ist gleich. Das sind aber auch alle Gemeinsamkeiten, denn das Schwungrad ist zumeist erheblich schwerer als das eines Heimtrainers. Auch beim Bremssystem gibt es erhebliche Unterschiede, denn das Schwungrad wird von Filzplatten gebremst. Das ermöglicht sehr viel mehr Widerstand, als das bei einem Heimtrainer der Fall ist. Alternativ gibt es auch Speedbikes mit elektronischen Bremssystemen. Hier bewegen Sie sich aber in der sehr gehobenen Preisklasse. Speedbikes sind für workouts gedacht, nicht um Ihre Ausdauer zu trainieren. Sie sind also etwas für sportliche Spezialisten. Sie sollten kein absoluter Sportanfänger sein, sondern gut konditioniert und ehrgeizig genug, um es mit einem Speedbike aufnehmen zu können. Bekannte Hersteller von Speedbikes, auch Spinning-Bikes genannt, sind Tomahawk, Maxxus, Skandika und Finnlo.

Braucht das Trainingsgerät einen Computer?

Ein hochwertiges Indoor Bike verfügt auch über einen Computer. Wenn Sie als aktiver Sportler einmal mit einem solchen Bike trainiert haben, werden Sie darauf nicht mehr verzichten wollen. Auf einen Blick sehen Sie Ihr Tempo und die Strecke bzw. die Zeit, die Sie bereits trainiert haben. Sie können abspeichern, Ziele setzen und dabei auch Ihren Puls überwachen. Damit schaffen Sie beste Voraussetzungen für ein gesundes Programm, mit dem Sie Ihre Fitness steigern können, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Überwachen Sie Ihren Kalorienverbrauch und lassen Sie sich anzeigen, ob Sie an diesem Tag besonders gut sind, im Durchschnitt liegen oder Ihre Leistung noch einmal steigern sollten. Bei einem hochwertigen Indoor Bike kommen Sie in den Genuss, eine bestimmte Strecke einspeichern zu können. Über google maps können Sie das Land und die Region aussuchen, in der Sie unterwegs sein möchten. Fahren Sie die Route 66 oder durch Paris. Folgen Sie den virtuellen Pfaden Ihrer Kindheit oder greifen Sie die die Kasseler Berge an. Die Zeit vergeht so nicht nur schneller, Sie stellen auch leichter den Bezug zur Anstrengung her und das Training fällt Ihnen leichter. Sie treten nicht, sie legen eine Strecke zurück und haben ein Ziel.

Welche Ausrüstung brauchen Sie zusätzlich?

Die wichtigste Anschaffung ist das Indoor Bike. Sie brauchen aber auch die passenden Schuhe. Selbst wenn Sie nur ruhig auf dem Heimtrainer trainieren, sollten Sie sich auf Dauer nach guten Sportschuhen umsehen. Sie werden feststellen, dass Ihnen das Training damit leichter fällt, denn Sie brauchen Halt, ohne dass die Füße eingeschnürt werden. Beim Spinning kommen Sie um die Spinning-Schuhe nicht herum. Die Gefahr, dass Sie abrutschen und sich verletzen ist sonst zu groß, auch wenn Sie die Befestigungen an den Pedalen nutzen. Mit Spinning-Schuhen wird Ihnen die Beinarbeit, die das Spinning auszeichnet, zudem sehr viel leichter fallen. Spinning-Schuhe verfügen über ein Klicksystem, sie werden also in die Pedale eingehakt. Das ist nicht nur sicherer, es ermöglicht auch ein ganz anderes Training, weil sich so die Kraftübertragung verändert. Sie treten nicht nur nach unten, sondern Sie ziehen die Pedale auch wieder nach oben. Wenn Sie den Verschluss an den Pedalen verschieben können, wie das bei hochwertigen Bikes der Fall ist, können Sie Ihr Training noch einmal verfeinern.

Fazit zu Indoor-Bikes

Die Entscheidung für ein Indoor Bike ist eine gute Entscheidung. Ihre Fitness ist Ihnen wichtig und Sie wünschen sich ein Trainingsgerät mit dem Sie das Haus nicht verlassen müssen und mit dem Sie unabhängig von der Tageszeit und dem Wetter sind. Wenn Sie ein begeisterter Radfahrer sind und im Winter das Fahrrad fahren vermissen, ist die Einheit auf dem Heimtrainer eine akzeptable Alternative. Für ein Speedbike sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie Kampfgeist haben und Ihr Training spezialisieren wollen. Ist das bei Ihnen der Fall, werden Sie an einem Speedbike viel Freude haben. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung aber darauf, ob das Bike vorinstalltiert ist und was Sie selbst noch verschrauben müssen. Überlegen Sie sich vor dem Kauf auch, ob Sie genügend Platz haben und das Indoor-Bike Sie nicht stört. Sollten Sie das nicht sicher einschätzen können, entscheiden Sie sich für ein Angebot, das sich zusammenklappen und gut verstauen lässt. Das gilt auch, wenn Sie das Bike oft umstellen müssen oder wollen. Preislich sollte das keine Rolle spielen. Sie finden in allen Kategorien Bikes, die über Klappmechanismen und Transportrollen verfügen. Ist das Bike für die ganze Familie gedacht, sollte es zudem leicht zu verstellen sein.